ESC Sommeranlass 2022
Der Star war der Rhein(fall)
Günter's Bericht vom ESC-Sommeranlass 2022
Am 7. August starteten wir bei angenehmen Temperaturen unseren Sommeranlass und fuhren mit dem Zug Richtung Eglisau.
In Eglisau Bahnhof angekommen begrüsste Peter offiziell die 26 ESC-lerinnen und ESC-ler. Eglisau ist bekannt geworden durch Vivi Kola und der eingleisigen Eisenbahnbrücke die im Jahre 1895-1897 erbaut wurde und 980`000.- Schweizer Franken gekostet hat.
Wir spazierten vom Bahnhof Richtung Altstadt zum Restaurant „Nachtwächter“ wo wir herzlich empfangen wurden - es gab Spaghetti Carbonara. Das Mittagessen war vorzüglich und der Service top. Danach machten wir einen kurzen Verdauungsspaziergang durch die kleine Altstadt an den Rhein wo unser Boot schon auf uns wartete.
Das Gruppenfoto auf dem Boot durfte da auch nicht fehlen, bevor unser Bootskapitän Roland pünktlich um 13:30 Uhr den Befehl gab - Leinen los!
Der obligatorische Apero beim Start zu unserer Flussfahrt ist ein muss - so eine Schiffsfahrt macht bekanntlich ja auch durstig. Gemütlich fuhren wir jetzt rheinaufwärts. Vorbei an Tössegg (Tössmündung),Rüdlingen mit Sicht auf die Kirche Buchberg, der Thurmündung und Ellikon am Rhein.
Bald nach der Thurmündung erreichten wir unser erstes Wehr „Stollenauslauf“, wo sich auf der gegenüberliegenden Rheinschlaufe das Kraftwerk befindet.Nun mussten wir das Boot verlassen und die 100 Meter zu Fuss entlang der Gleisanlage gehen, während das Boot auf einem Rollwagen auf die andere Seite des Wehrs gezogen wurde - ein einmaliges Schauspiel!
Die Fahrt ging dann weiter, unter der über 200 jährigen Holzbrücke (Zollhaus Rheinbrücke) durch, welche Jestetten/Altenburg mit dem Rhein verbindet. Vor uns liegt jetzt die Rheinschleife und das zweite Wehr ist schon in Sicht, wo das Boot wieder mit dem Rollwagen auf die andere Seite überführt wird.
Mit zunehmenden Temperaturen stieg auch bei uns der Durst an und die Fahrt wurde immer fröhlicher.
Vorbei an der schönen Klosterinsel Rheinau. Das Kloster Rheinau ist eine ehemalige Benediktinerabtei auf einer Rheininsel in der heutigen Schweizer Gemeinde Rheinau im Kanton Zürich. Es wurde etwa 778 gegründet und 1862 aufgehoben. Von 1867 bis 2000 war in den Klostergebäuden eine psychiatrische Klinik untergebracht.
In der Ferne sehen wir schon das Kraftwerk Rheinau. Das Kraftwerk nutzt den Höhenunterschied der Rheinschleife bei Rheinau und einen Aufstau um 5,9 Meter, der bis zum 6,6 Kilometer flussaufwärts liegenden Rheinfall wirkt.
Das dritte Wehr liegt vor uns. Zielstrebig fährt unser Bootskapitän Roland den Rollwagen an. Auch hier wurde das Boot ohne Zwischenfall auf die andere Seite des Wehrs überführt.
Weiter ging es auf der letzten Etappe rheinaufwärts dem rheinischen Amazonas entlang, wie dieses Gebiet auch genannt wird, zum nächsten Höhepunkt - dem Rheinfall.
Im Rheinfallbecken fährt unser Bootskapitän Roland mit einem sicheren Abstand quer durch die Wasserfälle - einfach eindrücklich der Rheinfall, wie auch mein Video beweist.
Und zum Schluss …..
Ein herzliches DANKESCHÖN an alle die an diesem gelungenen ESC-Anlass teilgenommen haben.